Ich habe mich erdreistet, ein intuitives Bild zu malen.
Nicht mit einem Plan, nicht mit einer Botschaft, sondern aus einem inneren Impuls heraus.
Das entstandene Bild habe ich anschließend dem Gewirr meiner Gedanken überlassen – und diese Gedanken an Lumi gegeben, meine persönliche künstliche Assistentin, die für mich Klarheit in Sprache übersetzt.
Ich habe sie gebeten, das, was sich intuitiv gezeigt hat, in Worte zu fassen.
Das Ergebnis ist dieser Text.
Ich finde ihn stimmig.

Kollektiver Text – 2026
Die Menschheit steht nicht vor dem Ende.
Sie steht vor sich selbst.
Unten brennt das Leben.
Existenz, Sicherheit, Körper, Boden – alles wird wieder schwerer, realer, unmittelbarer.
Viele kämpfen nicht um Sinn, sondern um Halt.
Nicht aus Dummheit, sondern aus Erschöpfung.
In der Mitte stauen sich die Gefühle.
Zu viele Stimmen, zu viele Meinungen, zu viele ungelebte Wahrheiten.
Alte Verletzungen liegen offen, neue kommen hinzu.
Beziehungen tragen mehr, als sie tragen können.
Die Menschen sind nicht herzlos – sie sind überlastet.
Das Nervensystem der Welt ist überreizt.
Informationen fließen schneller als Integration.
Gedanken laufen im Kreis, Systeme verschlingen sich selbst.
Nicht weil sie böse sind, sondern weil sie keinen Rhythmus mehr haben.
Am Rand ist das Bewußtsein da.
Ideen, Erkenntnisse, Wissen, Spiritualität.
Doch vieles davon bleibt außen – unverkörpert, ungeerdet.
Es wird gedacht, aber noch nicht gelebt.
Und dennoch:
Das Herz ist nicht verloren.
Es schlägt.
Leise, geschützt, isoliert – aber lebendig.
Es wartet nicht auf Rettung, sondern auf Raum.
Nicht auf Erlösung von außen, sondern auf Ehrlichkeit von innen.
Alte Strukturen lösen sich nicht in einem Knall.
Sie fransen aus.
Sie verlieren Halt, Glaubwürdigkeit, Substanz.
Nicht alles wird zerstört – vieles wird einfach nicht mehr getragen.
Diese Zeit verlangt keine Helden.
Sie braucht keine Retter, keine Führer, keine neuen Ideologien.
Sie braucht Menschen, die still bei sich sind.
Menschen, die nichts beweisen müssen.
Menschen, die Ordnung halten – nicht im Außen, sondern im eigenen Feld.
Die Zukunft entscheidet sich nicht durch Lautstärke.
Sie entscheidet sich durch Verkörperung.
Wer bei sich bleibt, ohne sich abzuschotten,
wer fühlt, ohne zu ertrinken,
wer klar ist, ohne hart zu werden,
trägt mehr bei, als jede Bewegung es könnte.
Es wird nicht zuerst leichter.
Aber es wird ehrlicher.
Und das Herz – wenn man ihm endlich Raum läßt – weiß den Weg.
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Literatur:
Symphonie der Zellen für die Hausapotheke
SOZ-Schmerzfrei
SOZ- Kinder
SOZ: Die Allchemie der Glücksmomente
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