Wenn alles zu viel wird – 5 Soforthelfer für innere Stabilität

Weniger ist Mehr an Energie und ausgleich

Es gibt Tage, an denen selbst kleine Aufgaben schwer wirken. Gedanken kreisen, Geräusche werden lauter, die eigene Geduld scheint plötzlich sehr kurz.

Überforderung kommt selten mit Ankündigung. Sie schleicht sich leise in den Alltag — bis der Moment erreicht ist, an dem alles gleichzeitig zu viel erscheint.

Gerade dann braucht es keine komplizierten Strategien. Oft helfen einfache, unmittelbare Handlungen dabei, das innere Gleichgewicht wiederzufinden.

Hier sind fünf Soforthelfer, die Körper und Nervensystem spürbar beruhigen können.

1. Den Atem zurückholen

Wenn innere Spannung steigt, wird der Atem meist flach. Ohne daß wir es merken.

Atme langsam durch die Nase ein.
Halte den Atem für einen kurzen Moment.
Dann länger ausatmen, als du eingeatmet hast.

Schon wenige bewusste Atemzüge senden dem Körper ein klares Signal:
Es besteht keine akute Gefahr. Du darfst herunterregulieren.

2. Reize reduzieren

Überforderung ist oft kein Zeichen von Schwäche — sondern ein Hinweis auf zu viele gleichzeitige Eindrücke.

Schalte Benachrichtigungen aus.
Lege das Handy außer Sichtweite.
Senke Licht oder Lautstärke.

Manchmal entsteht Ruhe nicht dadurch, daß wir mehr tun, sondern dadurch, daß wir weniger hereinlassen.

3. Einen vertrauten Duft nutzen

Der Geruchssinn wirkt direkt auf jene Bereiche im Gehirn, die für Emotionen zuständig sind. Deshalb können Düfte schneller beruhigen als viele Gedanken.

Lavendel wirkt ausgleichend.
Wildorange kann die Stimmung aufhellen.
Weihrauch unterstützt Sammlung und innere Weite.

Ein Tropfen auf einem Taschentuch oder in den Händen verrieben — mehr braucht es oft nicht.

Ein vertrauter Duft erinnert den Körper daran, wie sich Ruhe anfühlt.

Doterra Lavendel Weihrauch Wild Orange

4. Den Körper mit Wärme versorgen

Wärme vermittelt Sicherheit. Nicht ohne Grund greifen viele Menschen intuitiv zu einer Tasse Tee oder einer Decke, wenn sie erschöpft sind.

Ein warmes Getränk.
Eine Wärmflasche.
Warme Hände auf dem Nacken.

Solche kleinen Gesten helfen dem Nervensystem, vom Alarmzustand zurück in die Regulation zu finden.

5. Für einen Moment aussteigen

Wenn alles gleichzeitig drängt, entsteht das Gefühl, sofort reagieren zu müssen. Doch genau dann ist eine kurze Unterbrechung besonders wertvoll.

Tritt ans Fenster.
Gehe einige Minuten nach draußen.
Richte den Blick bewusst in die Weite.

Die Welt wird größer — und das innere Erleben oft sofort ruhiger.

Weniger kämpfen — mehr regulieren

Innere Stabilität bedeutet nicht, daß uns nichts mehr aus der Balance bringt. Sie entsteht vielmehr aus der Fähigkeit, immer wieder zu ihr zurückzufinden.

Nicht mit Druck.
Sondern mit freundlicher Aufmerksamkeit für sich selbst.

Vielleicht genügt heute bereits einer dieser Impulse, um wieder etwas mehr Boden unter den Füßen zu spüren.

Nicht irgendwann.
Sondern jetzt.

 

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Von Wiensworld

Selbst und das ständig!