Rubio nennt Berlin: USA bauen internationale Front gegen linksextremen Terror auf

Was Stephen Miller als ideologische und gesellschaftliche Gefahr beschrieb, erhob US-Außenminister Marco Rubio am 16. Juli 2026 zur internationalen Sicherheitsfrage.

Vor politischen Vertretern, Fachleuten und Strafverfolgern aus mehr als 60 Staaten erklärte Rubio, die bisherige Terrorismusbekämpfung habe einen entscheidenden blinden Fleck: extremistische Gewalt von links.

Deutschland ausdrücklich angesprochen

Für deutsche Leser ist Rubios Rede besonders bedeutsam. Er erinnerte an die Anschläge der Roten Armee Fraktion und verwies auf einen fünftägigen Berliner Stromausfall, bei dem Zehntausende Haushalte ohne Strom geblieben und eine 83jährige Frau gestorben sei.

Außerdem erklärte Rubio, linksextreme Gewalt sei in Deutschland innerhalb eines Jahres um mehr als 40 Prozent gestiegen. Diese Angaben stammen aus seiner Rede und wurden dort nicht mit einzelnen Quellen belegt.

Entscheidend ist jedoch seine politische Ankündigung: Der nächste Workshop internationaler Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung dieser Netzwerke soll gemeinsam mit Deutschland ausgerichtet werden.

Deutschland ist bei dieser neuen Strategie somit nicht nur Beobachter, sondern ausdrücklich Partner der Vereinigten Staaten.

Marco_Rubio_Rede_16-07-2026_DE komlette Rede!

Grenzüberschreitende Antifa-Netzwerke

Nach Rubios Darstellung reisen Antifa-Militante zwischen Europa und Amerika, beteiligen sich an Angriffen anderer Gruppen und tauschen über verschlüsselte Kanäle Propaganda, Ausbildungsmaterial und Informationen über mögliche Ziele aus.

Geld könne in einem Land beschafft, Kommunikation in einem zweiten betrieben, Ausbildung in einem dritten durchgeführt und ein Angriff schließlich in einem fünften Land verübt werden.

Deshalb fordert Rubio eine Zusammenarbeit von Nachrichtendiensten, Polizei und Finanzbehörden über Staatsgrenzen hinweg.

Weitere Einstufungen angekündigt

Rubio verwies auf das von Präsident Trump unterzeichnete Sicherheitsmemorandum NSPM-7. Es soll Ermittlungen gegen gewalttätige Netzwerke, ihre Finanzierung und ihre Unterstützer ermöglichen.

Vier linksextreme Gruppierungen seien bereits als ausländische terroristische Organisationen eingestuft worden. Weitere Einstufungen sollen nach Rubios Ankündigung folgen. Für Hinweise zur Unterbrechung ihrer Finanzierung setzten die USA Belohnungen von bis zu zehn Millionen Dollar aus.

Eine neue westliche Sicherheitsstrategie

Rubios Rede macht deutlich, daß die Vereinigten Staaten ihre über Jahrzehnte aufgebaute internationale Anti-Terror-Struktur künftig verstärkt gegen gewalttätige linksextreme Netzwerke einsetzen wollen.

Seine zentrale Botschaft lautet: Entweder arbeiten die Staaten über ihre Grenzen hinweg zusammen, oder terroristische Netzwerke werden weiterhin die Lücken zwischen ihnen ausnutzen.

Gerade die ausdrückliche Einbeziehung Deutschlands macht diese Rede für uns besonders wichtig.

Quellen: Amtliche Mitschrift des US-Außenministeriums, NSPM-7 im Wortlaut

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Von Wiensworld

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