Sobald die Temperaturen steigen, beginnt jedes Jahr dieselbe Diskussion: Wie schützt man sich vor Mücken und Zecken?
Die Regale füllen sich mit Sprays, Lotionen und chemischen Mitteln. Viele davon wirken durchaus wirksam, doch immer mehr Menschen stellen sich eine andere Frage:
Geht es auch natürlicher?
Die Natur hat ihre eigenen Strategien
Pflanzen können nicht weglaufen. Seit Millionen von Jahren entwickeln sie deshalb Duftstoffe, Harze und ätherische Öle, um sich gegen Fraßfeinde und andere Umweltbelastungen zu behaupten.
Genau diese Eigenschaft macht sich der Mensch seit langer Zeit zunutze.
Lavendel, Zitronengras, Zitronella, Geranie, Pfefferminze oder Eukalyptus gehören zu den bekanntesten Pflanzen, deren Duft von vielen Insekten gemieden wird.
Warum riechen wir manches angenehm und Insekten nicht?
Der Geruchssinn von Insekten funktioniert völlig anders als unserer. Was für uns frisch, blumig oder angenehm wirkt, kann für eine Mücke ein deutliches Signal sein, Abstand zu halten.
Genau deshalb finden sich diese Pflanzenstoffe heute in vielen natürlichen Sommerprodukten wieder.
TerraShield & Co.
Im Bereich der ätherischen Öle erfreuen sich Mischungen wie TerraShield großer Beliebtheit. Viele Anwender berichten von guten Erfahrungen bei Spaziergängen, Gartenarbeit, Camping oder auf der Terrasse.
Dabei geht es weniger darum, Insekten zu bekämpfen, sondern vielmehr darum, für Mensch und Tier eine Umgebung zu schaffen, die weniger attraktiv für ungebetene Gäste ist.
Mensch und Tier – nicht alles ist übertragbar
Ein häufiger Fehler besteht darin, dieselben Anwendungen für alle Lebewesen zu verwenden.
Während Hunde viele Düfte gut vertragen, reagieren Katzen deutlich empfindlicher. Pferde wiederum haben andere Bedürfnisse als Hunde oder Menschen.
Deshalb gilt:
Natürliche Mittel sind nicht automatisch für jedes Tier geeignet. Sachkunde und ein verantwortungsvoller Umgang bleiben wichtig.

Der Garten als natürlicher Helfer
Auch der eigene Garten kann unterstützen.
Lavendel, Rosmarin, Zitronenmelisse, Katzenminze oder Duftgeranien sehen nicht nur schön aus, sondern bereichern Terrasse und Sitzplatz mit ihren natürlichen Aromen.
So entsteht ein angenehmer Aufenthaltsort für Menschen – und oft ein weniger attraktiver Platz für manche Plagegeister.
Weniger Kampf, mehr Balance
Vielleicht liegt der größte Unterschied zwischen natürlichem und chemischem Ansatz genau hier:
Die Natur arbeitet selten mit Vernichtung. Sie arbeitet mit Balance.
Mücken und Zecken gehören zur Natur. Dennoch muß niemand sich widerstandslos stechen lassen. Zwischen Chemiekeule und Resignation gibt es viele Wege.
Wer sich mit Pflanzen, Düften und natürlichen Alternativen beschäftigt, entdeckt oft, daß die einfachsten Lösungen direkt vor der Haustür wachsen.
Und manchmal genügt schon ein angenehmer Duft, damit ein Sommerabend wieder das wird, was er sein sollte: entspannt.
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